Glenn Miller - Biografie

Glenn Miller wurde am 1. März 1904 in Clarinda, Iowa, geboren und zählte zu den populärsten Jazzmusikern seiner Zeit. Nachdem er die Highschool hinter sich gebracht hatte studierte er an der University of Colorado. Zwischen 1926 und 1927 war er Posaunist bei der "B. Pollack Band". Anfang der 1930er Jahre spielte er bei den "Dorsey Brothers" und "Ray Noble", dort fand und vollendete er den für sein Orchester typischen Sound. 1928 heiratete er seine Frau Hellen.

Glenn Miller Band

1937 gründete er die "Glenn Miller Band", die anfangs noch recht erfolglos blieb. Ab 1939 erhielt er aber erste Auftritte bei Live-Übertragungen im Radio, somit stellte sich auch bald der internationalen Durchbruch ein. Zu seinen ersten Hits gehören Stücke wie "Little Brown Jug", "Sunrise Serenade" oder die legendäre "Moonlight Serenade". Kurz darauf feierte er mit "In the Mood" seinen größten Erfolg. 1942 wurde er für seinen Titel "Chattanooga Choo Choo" mit seiner ersten goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Der Krieg

Im September des selben Jahres löste er allerdings seine Band auf und meldete sich freiwillig bei der US-Luftwaffe zum Kriegsdienst, wo das "Army Air Force Orchestra" unter seiner Leitung stand. Am 15. Dezember 1944 verstarb Glenn Miller bei einem Flugzeugabsturz, wobei man sich unsicher über den Hergang ist. Es wird angenommen, dass Millers Maschine zufällig bei dichtem Nebel in einen Bombenabwurf geriet, die über dem Ärmelkanal entsorgt wurden. 1952 wurde sein Leben mit James Stewart in der Hauptrolle unter dem Titel "Die Glenn Miller Story" verfilmt.